Poker Turnier

Die Bedeutung des Pokerns für den Städtetourismus

Sie fliegen von Barcelona nach London, weiter nach Dublin, von dort nach Kopenhagen, weiter nach Deauville (F), nach Wien und schließlich ins Fürstentum Monaco. PokerspielerInnen sind in den Metropolen der Welt zu Hause. Und sie reisen nicht alleine, sie nehmen ihre Familien mit. Wenn diese Tage in Wien 250 PokerspielerInnen um 500.000 Euro kämpfen, heißt das, dass etwa 700 Touristen zusätzlich die Stadt bevölkern. Und Pokertouristen sind keine armen Reisenden. Sie logieren in 4- und 5-Sterne Hotels, shoppen überdurchschnittlich viel und besuchen die besten Restaurants der Stadt. Pro Person geben sie in Wien täglich etwa 250 Euro aus.

3 Turniere

Das Koncord Card Kasino veranstaltet im Jahr 3 große Turniere die International beworben werden und hunderte Pokerspieler nach Wien bringen. Im vergangenen Jahr 2004 brachte das Casino der Stadt etwa 4.000 Übernachtungen, für das Jahr 2005 rechnet der Geschäftsführer des Casinos mit etwa 5000 Nächtigungen durch Pokerspieler und deren Anhänger.

Pokern, trendy wie nie

Von Amerika schwappte Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Pokerwelle nach Europa. Wien hat mit dem Koncord Kard Kasino das größte Poker-casino Europas und gleichzeitig eines der angesehensten Häuser, weshalb nun bereits zum 11. Mal die Poker-Tour in Wien gastiert. Heuer kämpfen die 250 weltbesten Pokerspieler um 500.000 Euro Preisgeld. Beim größten Tennisturnier Österreichs, in St. Pölten, werden im Vergleich "nur" 350.000 Euro ausgespielt. Die Weltstars des Pokerns verdienen längst mehr als jene des Tennis oder Golf - der Poker Bonus ist also ziemluch hoch! Pokerspieler sind höchst empfindlich und wählen nur ausgesuchte Casinos für ihren Sport. Schließlich geht es um sehr viel Geld. Da möchte man Sicherheit und Seriosität, sowohl was das Publikum betrifft, als auch das Management, das dafür verantwortlich ist, dass den Spielleitern kein Fehler unterläuft, dass die Spielräume gut klimatisiert sind und das Restaurantservice in der Sekunde am Tisch ist. Und das 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Übrigens: Wer Pokern selbst testen will kann das mit wenig Risiko bei Freeroll Poker Turnieren tun.

Pokern als Freizeitsport

Pokerspieler brauchen eine unglaubliche körperliche und geistige Kondition. Bei einem Turnier sitzen sie drei Tage lang 12 Stunden täglich am Spieltisch bei höchster Konzentration. Ein Fehler genügt, um aus dem Turnier zu fliegen und vorbei der Traum von den 200.000 Euro Siegprämie. Zudem benötigen Pokerspieler ein gutes Gefühl für Mathematik, ein klares Gedächtnis, große innere Ruhe und eine überdurchschnittliche Selbstbeherrschung, die sich durch das Pokerface ausdrückt.